Rise of the generation act - Social Held

Rise of the generation act

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published by Aga Król
21/01/2021

Guest post by Manes Kerschbaumer, Little Helps, eine Initiative, die kleinen österreichischen Non-Profit-Organisationen eine Bühne für ihre wertvolle Arbeit gibt und ihnen hilft, mit Ihren Projekten die breite engagierte Zivilgesellschaft zu erreichen.

Die geh’n ned Demonstrieren, die geh’n Schule stangl’n!“
Wenn denen das Klima wirklich so wichtig is‘, warum brauchen’s dann ein I-Phone“?
Die Jugend verblödet immer mehr

Kommt Ihnen das bekannt vor? Diese Aussagen begleiten den aufkommenden Aktionismus unserer Jungen, seit Fridays for Future, #Blacklivesmatter, Genderdebatten und Ibiza. Es ist in der Tat höchst ironisch, dass in Österreich gerade ein nie dagewesenes politisches und gesellschaftliches Engagement der Schüler*innen, Student*innen, unserer Generation Act, aus bestimmten Kreisen immer wieder als faul, desinteressiert und verblödet dargestellt wird. Weil all der Protest nur der gesellschaftliche Peitscheneffekt der Versäumnisse und des Versagens im Bereich der Umweltpolitik, der Gleichberechtigung und Zukunftschancen der letzten 30 Jahre ist.

Aber Österreich wäre nicht Österreich, wenn nicht über alles und jeden gesudert werden würde – möglicherweise ist die permanente Nörgelei der Ritterschlag für unser engagierte, junge Generation, um auf liebevoll österreichische Weise zu sagen – „wir sudern, weil’s unterm Strich eh passt und wir keine ärgeren Probleme haben.“

Umso schlimmer ist es, dass die COVID-19 Krise ein Wellenbrecher mitten in der aufkommenden Bewegung unserer Generation Act war und ist. Schlimm, da wir ein starke, junge, kritische Gesellschaft haben, die sich mehr Gedanken über eine nachhaltige Zukunft des Planeten machen, als darüber sich mit 18 ihr erstes Auto zu kaufen. Schlimm, weil die Debatten über Klima, der Kampf gegen die Diskriminierung von Minderheiten, und freier Zugang zu Bildung, endlich Themen mit Sexappeal geworden sind. Wir brauchen diese jungen Menschen und wir brauchen dieses Engagement.

Deswegen sind soziale Initiativen wie Social Held auch so wichtig – es gilt jetzt mehr denn je, diese Welle des Engagements abzuholen und nicht abebben zu lassen. Auch und gerade in Zeiten, in denen sich Engagement zunehmend in den digitalen Bereich verschiebt. Es braucht jetzt einfach unkomplizierte und digitale Lösungen, um dieses Aufbäumen, der berechtigen Wut auf eine Welt, in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft und in der Kinder vor den Toren Europas im Mittelmeer ertrinken. Unsere Lebensaufgabe, der wir mit voller Kraft, Überzeugung und Nächstenliebe zu unseren Mitmenschen und unserem Planeten entgegentreten. Die Zeit ist gekommen Verantwortung zu übernehmen.

Danke Karoline und Aga für eure wichtige Arbeit!

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